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bester bambus für kübel

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Die Wahl des richtigen Bambus für die Kübelhaltung

Bambus ist aufgrund seines schnellen Wachstums und seines immergrünen Laubs eine der beliebtesten Pflanzen für die Gestaltung von Terrassen, Balkonen und Hauseingängen. Er dient als natürlicher Sichtschutz, Schallschlucker und ästhetisches Gestaltungselement. Wer den besten Bambus für Kübel sucht, muss jedoch zwischen zwei grundlegend verschiedenen Wuchsformen unterscheiden: den horstbildenden Fargesia-Sorten und den ausläuferbildenden Phyllostachys-Arten.

Fargesia: Der unkomplizierte Favorit für den Topf

Die Gattung Fargesia ist für die dauerhafte Haltung in Pflanzgefäßen am besten geeignet. Der entscheidende Vorteil: Diese Bambusart bildet keine unterirdischen Ausläufer (Rhizome). Sie wächst in kompakten Horsten, was bedeutet, dass der Wurzelballen zwar mit der Zeit an Umfang zunimmt, aber keine aggressiven Triebe bildet, die den Kübel sprengen könnten.

Top-Sorten der Gattung Fargesia

  • Fargesia murielae 'Rufa': Diese Sorte gilt als besonders robust und extrem schnittverträglich. Sie wächst leicht überhängend und behält auch im Winter ihr sattes Grün. Sie ist ideal für breite Kübel, die als Sichtschutz dienen sollen.
  • Fargesia 'Maasai': Ein moderner Säulenbambus aus der Well-Born-Africa-Serie. Er wächst sehr straff aufrecht und benötigt in der Breite nur wenig Platz, was ihn zum besten Bambus für schmale Balkone macht.
  • Fargesia nitida 'Black Pearl': Diese Sorte besticht durch ihre fast schwarzen Halme im Alter und ein sehr dichtes Laub. Sie ist extrem winterhart und kommt auch mit halbschattigen Standorten sehr gut zurecht.
  • Fargesia 'Blue Lizard': Bekannt für seine bläulich schimmernden Blätter, bietet dieser Bambus einen besonderen optischen Kontrast und ist zudem sehr windfest.
  • Phyllostachys: Eindrucksvolle Riesen mit Platzbedarf

    Wer dickere Halme und eine imposante Höhe bevorzugt, greift oft zu Phyllostachys-Sorten. Diese Arten bilden jedoch lange Ausläufer. In einem Kübel ist dies zwar kontrollierbar, stellt aber hohe Anforderungen an das Gefäß und die Pflege. Ohne regelmäßiges Umtopfen und Wurzelkontrolle können diese Pflanzen innerhalb weniger Jahre das Pflanzgefäß zerstören.

    Geeignete Phyllostachys-Arten für große Gefäße

  • Phyllostachys bissetii: Dieser Bambus ist einer der winterhärtesten überhaupt. Er hat ein sehr dichtes Blätterkleid und eignet sich hervorragend als hoher Sichtschutz auf großen Dachterrassen.
  • Phyllostachys aureosulcata 'Spectabilis': Ein optisches Highlight mit gelben Halmen, die grüne Streifen aufweisen. Er wächst sehr schnell und zeigt oft ein charakteristisches Zick-Zack-Muster im unteren Halmbereich.
  • Anforderungen an den Kübel und das Substrat

    Damit der Bambus im Topf langfristig gesund bleibt, ist die Wahl des richtigen Gefäßes entscheidend. Ein zu kleiner Kübel führt unweigerlich zu Trockenstress und Nährstoffmangel.

    Die optimale Gefäßgröße

    Als Faustregel gilt: Der Kübel sollte mindestens das doppelte Volumen des ursprünglichen Wurzelballens haben. Für eine langfristige Haltung sind Gefäße ab einem Volumen von 40 bis 60 Litern empfehlenswert. Große Solitärpflanzen benötigen oft Kübel mit 100 Litern Inhalt oder mehr.

    Material und Drainage

    Bambus verträgt absolut keine Staunässe. Achten Sie darauf, dass der Kübel über ausreichend große Abzugslöcher verfügt. Eine Drainageschicht aus Blä